Kleinkunst hat in der Kieler Woche einen festen Platz: Akrobatik, Artistik, Kindertheater und Straßenclowns – rund 30 Kleinkunst-Gruppen und Solisten begeistern die Besucherinnen und Besucher vom 18. bis zum 26. Juni auf dem größten Sommerfest Nordeuropas. An den neun Kieler-Woche-Tagen bringen die Künstlerinnen und Künstler ihr Publikum zum Lachen, Träumen und Staunen. Das Kleinkunst-Angebot ist in diesem Jahr mit rund 240 Auftritten noch vielfältiger als in den Vorjahren.
Ein neues Zentrum der Kleinkunst ist die Reventlouwiese: Die Kleinkunstbühne neben dem Kieler Woche Musikzelt bietet von Sonnabend, 18. Juni, bis zum zweiten Sonntag, 26. Juni, volles Programm. Den Anfang macht am Sonnabend, 18. Juni, um 13 Uhr der Wortkünstler „Herr Konrad“. Die Gruppe „PasParTout“ erzählt in „Baby-Elefant“ die Geschichte eines betagten Zirkusdirektors und seines kleinen Freundes, dem widerspenstigen Elefanten. Erstmals lädt das „upART-Theater“ zum Aktionstheater ein: Alt und Jung begeben sich in einer spannenden Bühnengeschichte auf Großwildjagd und verwandeln sich in wilde Tiere im Kieler-Woche-Dschungel. Akrobatische Kunststücke zeigen „Tante Luise & Herr Kurt“. Die alte Dame und ihr Begleiter haben die Bühne und das Publikum fest im Griff. Das Kieler Bühnentalent „Robin M.“ versetzt die Zuschauer mit seinen Jonglage-Tricks in Begeisterung und nach seiner Pause 2010 ist auch Helmut Ferner als „Die WeltClown“ wieder mit dabei.
Zum ersten Mal stehen Gregor Wollny, der Alles-Künstler aus Berlin, und Björn de Vil auf seinem Hochrad auf der Kleinkunstbühne. An allen neun Tagen ist die erfolgreiche norddeutsche Breakdance-Gruppe „Baltic Breakers“ am Start und heizt dem Publikum mit einer Live-Band ordentlich ein.
Beim „Festival der Kleinkunst auf dem Internationalen Markt“ machen Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstler den Rathausplatz und die Holstenbrücke zur Bühne. Zwischen den Ständen auf dem Internationalen Markt, auf der Holstenbrücke und auf dem Berliner Platz wird es bunt. „Wir geben den Künstlerinnen und Künstlern für ihre tollen Inszenierungen viel Platz, damit sie noch mehr Besucherinnen und Besucher erreichen“, erklärt Jörg Franzen vom Kieler- Woche-Büro, der die Gruppen engagiert hat.
Von Sonnabend, 18. Juni, an begeistern die Walk-Acts von „Colour-Juice“ die Kieler-Woche-Gäste auf der Holstenbrücke. Außerdem mischt sich das „WASDAS-AktionsTheater“ unter das Publikum und bindet es in seine lebendigen Performances ein. „Die Schlick-Schipper“ geben als kleinster Shanty-Chor der Welt inklusive Schiffsratte Lieder und Geschichten zum Besten. Die Walk-Acts „Corpus Titanium“ und der ferngesteuerte „Jochen der Elefant“ nehmen die Besucherinnen und Besucher mit in ihre Fantasiewelten. Erstmals dabei ist Georg Morgenthal mit seinem Jongliertheater Hironimus. Außerdem darf der alles überragende Kieler-Woche-Matrose nicht fehlen. Auch in diesem Jahr fesselt er sein Publikum mit allerhand haarsträubendem Seemannsgarn.
Selbst im Städtischen Krankenhaus sorgen die Kleinkünstler für Spaß: Von Montag, 20. Juni, bis Sonnabend, 25. Juni, findet täglich für die jungen Patientinnen und Patienten die Clownsvisite statt. Dann tummeln sich die Klinikclowns zwischen den Betten und bringen Kieler-Woche-Freude in den Krankenhausalltag.
Am zweiten Kieler-Woche-Sonnabend, 25. Juni, machen die Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstler einen Abstecher aufs Ostufer: Beim „Open Park“ von 14 bis 18 Uhr im Volkspark treten zum Beispiel die Artistin Inge Oscheja und der britische Jonglage-Künstler Andy Snatch auf.
Das gesamte Kleinkunstprogramm 2011 gibt’s wie immer hier.
[Quelle: Pressedienst der Landeshauptstadt Kiel]